Teneriffa
Pilotwale
Tauchen 
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Schwierigkeiteinfach-mittel
Sichtweiten10-30m
Tiefe5-40m
Strömungwenig
Wassertemp.18-25C°
Beste ZeitMrz-Nov
Im WasserAn Land
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Fische
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Teneriffa
Europa - Spanien
Ein herrlicher Mix aus Afrika und Europa sind die Kanaren und deshalb seit drei Dutzend Jahren Ziel von „subaquatischen Wasserratten“. Speziell Teneriffa, eine der sieben Hauptinseln, hat sich zu einer europäischen Taucherhochburg entwickelt.
Seit 2006 macht man um den Archipel einen großen Bogen. Doch es sind nicht die Touristen, die draußen bleiben müssen, es sind die Schiffe mit gefährlicher Fracht, die man nicht mehr sehen will. Die Inseln wurden im Umkreis von 12 Seemeilen durch die Internationale Seeschifffahrtsorganisation geschützt, was schon längst fällig war. Nicht nur hier! Doch gut Ding braucht eben Weile, gerade in der Politik. Nicht auszudenken, welch katastrophale Folgen auf die Unterwasserflora- und Fauna Schiffsunglücke gehabt hätten, ganz vom florierenden Touristenstrom mal abgesehen. Also „good news“ für die Inseln des ewigen Frühlings!
Die touristischen Selbstläufer, nicht nur für die älteren Semester, sind mit ihrem mediterran-subtropischen Klima Dank ihrer Nähe zum nördlichen Wendekreis das ganze Jahr angenehm warm, aber nicht heiß. Nur eines der traumhaften Eilande ist Teneriffa, die Insel der Kontraste. Wer aber dabei nur an Sonne, Strand und Meer denkt, vergisst die grandiose Landschaft, die Alexander von Humboldt vor 200 Jahren als einmaliges Naturparadies beschrieb. Auf gerade einmal ca. 80km Länge und 50 km Breite findet man die landschaftliche Vielfalt eines ganzen Kontinentes! Selbst eingefleischte Taucher führt dies das ein oder andere Mal auf schöne Abwege. Aber aufgepasst: Der Pico del Teide, höchster Berg Spaniens, denn dazu gehören die Kanaren, erhebt sich aus einem hohen Vulkanmassiv auf stolze 3718 Meter. Man kann also nicht mehrmals täglich runter zu den Fischen und anschließend gleich hoch ins Gebirge. Da spielen die Bläschen nicht mit…..
Wie beliebt Teneriffa für Aquanauten ist, zeigt alleine schon die Basenanzahl in einschlägiger Fachliteratur. Seit 1980 gibt’s eine von der Tauchergemeinde mit allen Ehren ausgezeichnete deutsche, aber international agierende Tauchbasis an der ruhigeren Westseite, etwas abseits des Touristenrummels in Playa Paraiso und etwa 12km nordwestlich von Playa de las Amerikas.
Unter den Wellen ist an diesem Küstenabschnitt die Szenerie ebenfalls vulkanisch geprägt mit fotogenen und beeindruckenden Felsformationen. Spannend sind immer wieder Grotten, Höhlen und Canyons, an deren Wände dekorative Schwämme und farbenfrohe Gorgonien gedeihen. Die Kanaren sind ein wahres Muränen- und Rochenparadies und bei nahezu jedem Tauchgang „flösselt“ man fast über sie. Doch auch andere Jäger sind immer wieder zu sehen: Barrakudas, Thunfische und Makrelen sind die schnellen Räuber im Freiwasser, Barsche, Goldstriemen, Lipp- und Papageienfische sieht man eher rund um die Felsenriffe, um nur ein paar Spezies zu nennen. Alles in Allem, eine gelungene Mischung aus unserem nahen Mittelmeer und den fernen Tropen. Getaucht wird oft von Land aus, auch gut für Anfänger gerade bei deren ersten „Gehversuchen“.
Beliebt sind das „5*-Riff“ mit Rochen, das „Aquarium“ oder der „Leuchtturm“ mit Schwarmfischen, beim „Gorilla“ die skurrilen Seepferdchen oder in „El Puertito“ die gepanzerten Schildkröten. Wracks gibt es natürlich auch, die aber sind nur per Tauchschiff zu erreichen. Nach Absprache wird ab und zu eine ganz besondere Superlative angepriesen, bei der man sich unbedingt schnell einschreiben lassen sollte: eine Bootstour zu den vor der Küste lebenden Pilotwalen, die sich zwischen Teneriffa und der kleineren Nachbarinsel La Gomera ganz wohl fühlen. Und hoffentlich noch lange!
Tauchlangeweile kommt also echt nicht auf und lassen Sie ganz schnell diverse Vorurteile abblitzen, mit denen manch kanarische Insel assoziiert wird. Klar gibt es in einigen Regionen sündhafte Betonburgen und Hullygullyvolk, aber da muss man ja auch nicht unbedingt hin. Denn Sie haben die Auswahl von über 30 Tauchbasen rund um diese Insel. Eine davon hat bei den Lesern von tauchen bei dem immer zur Boot stattfindenden Award sage und schreibe schon sechs Mal die Nase ganz vorne gehabt und ist bereits insgesamt zwölf Mal ausgezeichnet worden in der Kategorie Atlantik. Das kommt nicht von ungefähr, oder?
 
Insidertipps
Unbedingt Hinterland besuchen, grandiose Landschaft!
 
 
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Infos zum Land
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Klartext - gut zu wissen
Wracks, Höhlen. Fast ganzjährig Tauchsaison Preiswerte und kurze Flüge. Auf Anfrage Gratistransfer. Hausriff, für Anfänger und Fortgeschrittene, Kindertauchen und Kurse, großer Pool. Günstige Gruppenunterkünfte für Selbstversorger. Familiengeeignet, gute ärztliche Versorgung. Walsichtungen möglich.
In der Hauptsaison Anmeldung erbeten. Manchmal viele Taucher an den besten Spots (dann werden Gruppen unterteilt auf mehr Guides). Mietwagen nicht erforderlich, aber besser!
 
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