Bahamas
Kiss
Tauchen 
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Schwierigkeiteinfach-mittel
Sichtweiten5-50m
Tiefe5-40m
Strömungwenig
Wassertemp.24-29C°
Beste ZeitNov-Jun
Im WasserAn Land
Grossfische
Fische
Korallen
Wracks
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Bahamas
Amerika - Bahamas
Über 700 Inseln, viele Höhlen, Wracks, tolle Riffe, spektakuläre Begegnungen mit Haien und Delphinen – das alles steht für die Bahamas.
Ein Katzensprung ist es für die Amerikaner von Florida aus, das Traumrevier erstreckt sich von deren Sunshine State bis in den Nordosten Kubas . Seinen Name – so behauptet man natürlich gerne- hat mal wieder der bekannte Seefahrer Kolumbus geprägt, der das Revier auch Baja Mar nannte. Übersetzt bedeutet dies „flaches Meer“, was Schiffsfahrer nicht gerne mögen, im Gegensatz zu Tauchern. In dem Gebiet muss man noch heute, trotz moderner Navigationsmittel, höllisch aufpassen. „Nicht tief“ - dies ist einer der großen Vorteile der Region, der Begriff easy diving steht für solche Gewässer Pate, vielleicht hat man ihn sogar hier erfunden. Hinzu kommen noch die Attribute „klar, wenig Strömungen und warm“, eine Idealvorstellung für uns. Einfach herrlich für ausgedehnte, relaxte Tauchgänge und das für die ganze Familie. In den frühen Siebziger Jahren galten die Bahamas als die Traumdestination schlechthin, auch für Europäer. Nicht zuletzt, weil das Wasser „Hai-verseucht“ war, so der Kommentar in einigen Filmen damals. Was heute schier undenkbar ist im Umgang mit den eleganten Jägern, nämlich sich in einem Käfig hinter Gittern einzupferchen, war damals Gang und Gebe. Man wusste früher auch einfach viel weniger über sie.
Auf den etwa 900 km Länge des Archipels zählt man weit über 2000 Riffe, die Piraten schätzten das und für sie war es natürlich daher ein ideales Versteck. Aber nicht immer, denn so manche Galeere lief dabei auf ein Riff und versank. Ob auf der Flucht, im Kampf oder bei Unwettern. So sucht man seit damals immer wieder nach versunkenen Schätzen und in der Region ziemlich oft erfolgreich. Immer wieder liest man noch heutzutage von spektakulären Funden in dem Wassersportparadies und der bekannten Steueroase, die bis 1973 unter der Herrschaft der Briten stand und nun Mitglied des Commonwealths of Nations ist.
Man unterscheidet einerseits zwischen den Inseln New Providence mit der Hauptstadt Nassau und Grand Bahama mit Freeport, die beide über internationale Airports verfügen und den „Out- oder Family-Islands“ andererseits, die fast alle kleinere Flugplätze besitzen. Eindeutiger Haupterwerb auf den 30 bewohnten Inseln ist der Tourismus. Kein Wunder bei den Traumstränden, den Temperaturen und anderer guter Voraussetzungen.
Taucher lockt man mit einigen Marineparks und deren Fischreichtum und Korallenriffe an, mittlerweile sind hier fast drei Dutzend Tauchdestinationen gelistet mit weit über 1000 verschiedenen Spots. Außer wunderschönen, bewachsenen UW- Landschaften von meist niederen Tiefen bis zu steil abfallenden Drop-Offs gibt es zusätzlich einige Höhlensysteme und tiefe Blue Holes, die gerne von der Teckszene besucht werden. Viele spannende Wracks, darunter auch einige „neuzeitliche“ gibt’s außerdem noch, nicht nur für Schatztaucher.
In der gesamten Karibik wird bei den Inseln immer von der „karibischen“, ruhigeren, flacheren und von der „atlantischen“, meist raueren Seite gesprochen. Die „karibische“ wird auf den Bahamas gerne mit einem überdimensionalen Aquarium verglichen, die Großfische findet man mehr auf der anderen. Das ist natürlich nicht immer so, Ausnahmen bestätigen die Regel. Nahezu alle der Basen, Resorts als auch Liveaboards entsprechen einem hohen Standard und manche Namen stehen immer wieder auf den Gewinnertreppchen bei internationalen Leserumfragen der Tauchmagazine.
Zu einem weltbekannten Unternehmen hat sich die Basis von Stuart Cove auf New Providence etabliert, denn sie wirbt mit verschiedenen Tauchabenteuern und quasi „Hollywood Unterwasser“: Filmbekannte Wracks, Scootertauchen, Mini-U-Boote und Haifütterungen- letzteres natürlich mit strengen Sicherheitsbedingungen. Weit über die Landesgrenzen berühmt ist UNEXSO auf Grand Bahama: Zirkusreif und choreographisch einstudiert sind Shows mit den Lieblingen aller Taucher, den neugierigen und verspielten Delphinen. Imposante Graue Riffhaie fehlen natürlich nicht dabei, sie werden angefüttert von „Stuntmen in Kettenhemden“. Die Taucher bilden einen Halbkreis und schauen dem teils wilden Spektakel zu, hinten und seitlich immer von „Bodyguards“ bewacht. Wer speziell diese beiden Sachen sehen will, sollte früh buchen, es lohnt sich.
Mittlerweile werden sogar spezielle Haisafaris angeboten, das Geschäft mit den Tieren boomt, die Begegnungen sind garantiert! Tiger-, Zitronen- und Bullenhaie erlebt man hautnah, die Fotos werden immer spektakulärer, manch „fresswütiger“ Hai beißt während dem bewussten Anködern schon mal in die Kamera. Natürlich gibt es einige, die diese Spektakel kritisieren und auch Unfälle prognostizieren, passiert ist tatsächlich schon Einiges. Bekannte Haiflüsterer aber kontern: Die Tauchgänge und Filme ändern zunehmend das negative Image, das die meisten Menschen von den „Fressmaschinen“ haben. Der Mensch ist immer die Gefahr, nicht der Hai. Das soll damit rüberkommen, leider nicht immer…
Andere Anbieter touren in den südlichen Outer-Islands während einwöchigen und komfortablen Kreuzfahrten, die wie immer in der Karibik mit No-limit-Tauchen verbunden sind. Besonders beliebt sind Tauchtörns, die von Great Exuma Richtung Turks und Caicos oder umgekehrt gehen, einem weiteren karibischen Hochkaräter, den wir auch zu den weltbesten Revieren zählen und beschreiben. Ins Wasser hüpft man bei den Topspots von Conception Island, San Salvador, Long Island und von Mayaguana.
Tauchen auf den Bahamas ist Klasse, „it`s better on the Bahamas“ natürlich nur ein flotter Spruch der hiesigen Tourismusindustrie. Die Karibik verfügt über viele lohnenswerte Reviere, in denen bei nahezu gleichen Bedingungen weitaus weniger los ist. In manchen Foren diskutierte man bereits über eine „Fließband-Taucherei“, was allerdings maßlos übertrieben ist. Dass Sie hier aber mit mehr Tauchern als gewöhnlich an Bord gehen, ist gerade bei manchen nördlichen Divecenter schon mal drin. Die Amis sehen das gelassener, Japaner erst recht! Manch Europäer bekommt jedoch bereits ohne Neopren beim Anmelden in der Basis einen Hitzestau.
 
Insidertipps
Ideal für Nitroxtauchen! Hai- und Delphintauchen früh buchen. Shark- School von dem Schweizer Haiforscher Erich Ritter auf Grand Cay. Sein neues Buch: „Haie- Menschen- Begegnungen“. „Fischführer Karibik“ und „Niedere Tiere der Karibik“ von Paul Humann (Bücher der Zeitschrift tauchen). „Karibik“- von Paul Munzinger- Naturbuchverlag.
Links & Informationen
Sharkproject
 
 
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Infos zum Land
Gesundheit Reise/Sicherheit WHO
 
 
Klartext - gut zu wissen
Viele Naturschutzgebiet über und unter Wasser. Für Tauchanfänger und Fortgeschrittene sowie Schnorchler gut geeignet, Tauchen abwechslungsreich. Spezielles Hai- und Delphintauchen. Ca. 30 Tauchdestinationen, viele Tauchbasen und Resorts, einige Kreuzfahrtschiffe, tolle Strände. Wirkliches No-limit-tauchen. Dekokammern in Nassau und in San Salvador.
Weit entfernt, lange Flüge. Hohes Preisniveau in manchen Resorts und bei Liveaboards. Für Tauchkreuzfahrten erwartet man ein für Europäer hohes Trinkgeld, bis 10% der Tourkosten. Tauchen ist auf Amerikaner abgestimmt, in manchen Tauchcentern viel los. Hurrikansaison 1. Juni – 30. November.
 
 
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