Insel Negros - Dauin
Partnergarnelen auf Feuerseeigel
Tauchen 
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Schwierigkeiteinfach-mittel
Sichtweiten10-30m
Tiefe1-30m
Strömungkeine-wenig
Wassertemp.26-31C°
Beste ZeitNov-Jun
Im WasserAn Land
Grossfische
Fische
Korallen
Wracks
Höhlen
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Hausriff
Schnorcheln
Hotel/Resort
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Insel Negros - Dauin
Asien - Philippinen
Einige Marineparks mit einem prallen, marinen Leben und vor der eigenen Haustüre exzellentes Muckdiving- das zeichnet das Tauchen um den kleinen Ort Dauin aus. Und: Das Naturschutzgebiet Apo-Island liegt nicht weit weg.
Negros, die viertgrößte Insel der Philippinen, gehört zu den Visayas, einer der drei Inselgruppen, die den Staat bilden. Zu den Visayas zählt man weiterhin die bekannten Tauchreviere Cebu, Bohol, Leyte, Palawan, Panay und Samar. Der Archipel wurde mit dem sogenannten Island-Hopping gerade in den letzten Jahren immer bekannter.
Dauin liegt südlich von Dumaguete im Bezirk Negros Oriental und ziemlich zentral in den Visayas. Deshalb ist der Ort auch meist Ausgangspunkt mehrtägiger Tauchsafaris auf andere Inseln. Als Erster hat diese Touren der Schweizer Chris Heim von den „Sea-Explorers“ kreiert und diese Reiseart findet immer mehr begeisterte Anhänger. Ihr Vorteil: man betaucht die besten Plätze anderer Reviere und fährt mit schnittigen und landestypischen Bangkas, die aber speziell für den Tauchsport konzipiert wurden, von Spot zu Spot und von Ort zu Ort. Das nasse Tauchequipment bleibt immer an Bord, man hat nie etwas zu schleppen außer Kamera und Handtuch, übernachtet und gegessen wird nicht schaukelnd sondern ruhig und angenehm in schönen Hotels. Also eine gelungene Kombination von Liveaboard und Tauchresort.
Vor dem schwarzen Vulkanstrand von Dauin sind mittlerweile einige tolle Tauchresorts mit Allem, was dazu gehört, entstanden. Ihnen ist eines gemeinsam: das gute Preis-Leistungsverhältnis und deshalb wird die Destination immer beliebter. Mit auschlaggebend sind auch die immer besser werdenden Flugverbindungen von Europa, die gesamte Anreise hat sich um etliche Stunden verkürzt. Das alles ist zwar schön, aber für gestandene Taucher nur zweitrangig, wenngleich wichtig! Die wahren Trümpfe sind die nahen Tauchplätze, das gibt die Big Points. Wo noch in den 90er Jahren nicht so viel geboten war unter den Wellen, hat sich der Spieß heute um 100% gedreht.
Die Verwaltung des Ortes hat in Zusammenarbeit mit den Tauchbasen geschickte Schachzüge mit ihren Sanctuaries, den Marineparks, gemacht. Diese Zonen wurden zum Befischen komplett verboten, sie wurden mit Bojen und Seilen markiert und wurden somit erfolgreicher Kindergarten der im Wasser lebenden Wirbeltiere und ein Riesenaquarium. Toller Nebeneffekt: die früher fischarmen und unpopulären schwarzen Sandflächen daneben ziehen allerlei Fische und nun auch Taucher an. Mit den Booten erreicht man in ein paar Minuten die nahe liegenden Marineparks wie die Dauin- oder Masaplod Sanctuaries, die schon fast übervoll an Leben stecken und ein wahres Fotostudio sind. Ein kleiner Obolus wird dafür verlangt, kommt aber der Sache wieder zugute. Sehr selten entdeckt man so viele verschiedene Meeresbewohner bei nur einem einzigen Tauchgang.
Man kann vor allen Resorts an deren Hausriffen oder extra installierten künstlichen Riffen auf eigene Faust tauchen. Mit amtlicher Genehmigung und selbst dem Deutschem Entwicklungsdienst wurden in Coop mit den Basen ausrangierte Autos, Schiffe, Reifen, Fässer und andere Gegenstände im Meer versenkt. Schnell wurden sie von einer interessanten Unterwasserwelt in neue Wohnstätten umfunktioniert und es gibt allerlei lustige Motive: Barsche auf dem Rücksitz, Geisterpfeifenfische im Motorraum, Muräne in Röhren oder Strahlenfeuerfische zwischen bunt bewachsenen Reifen, um nur einige zu nennen. Gerade für ambitionierte Unterwasserfotografen beherbergt der schwarze Sand allerlei Skurriles, der dazugehörige Fachausdruck heißt Muckdiving und ist in vielen Revieren der Renner, so auch hier. Grimmig aussehende Skorpions- und Anglerfische, super getarnte Geisterfetzenfische, urige Seenadeln, witzig wirkende Seepferdchen, im Sand versteckte Schlangenaale, filgrane Nacktschnecken oder seltene Oktopusse- alles ist vertreten, man muss es nur suchen- und finden. Aber dafür gibt’s gut geschulte Guides mit Adleraugen, die die Plätze wie ihre Jackettasche kennen, zielgenau darauf zutauchen und mit ihren kleinen Stäbchen auch uns die Augen für die Minihighlights öffnen
Ganz außergewöhnlich ist oder besser war die Bacong Pier. Momentan ist sie leider für Taucher gesperrt, man darf aber wieder hoffen. Zwischen viel Unrat am Boden entdeckt man seltene Fischarten und kleine Krebse, die hohen Pfeiler der Schiffsanlegestelle sind mit schönen Schwämmen und Korallen bewachsen, ein Tauchgang der Superlative für ein paar zusätzliche Dollars Eintritt.
Nicht genug! Auf Tagestouren werden die Inseln Apo Island, seit 1984 Naturschutzgebiet und Siquijor angesteuert, an denen unter den Wellen ebenfalls die reinste Freude aufkommt und die schon seit vielen Jahren in Fachkreisen als Spitzenplätze gelten.
 
Insidertipps
Lernen Sie ein paar Brocken Philippinisch – die freundlichen und immer hilfsbereiten Einheimischen freuen sich darüber. Denken Sie auf jeden Fall an Ihre eigenen Hausapotheke und auch an Sonnenschutzmittel. Wasser aus den Leitungen sollte man nicht trinken. Mückenmittel nicht vergessen. Bei Preisen in Restaurants müssen zusätzlich 10 % Tax und 10 % Service Charge addiert werden.

Pflicht im Wasser:
Apo Island: Entfernung 11 km, 30 Minuten Fahrtzeit, 3-5-Sterne Plätze, meist Abhang , Level AOWD
Sarah`s Reef: Entfernung 0,5 km, 5 Minuten Fahrtzeit, 3-Sterne Platz, Abh.& künstl. Riff, Level OWD
Pura Vida Hausriff: direkt vor Basis, 2-Sterne Platz, Abhang, Level OWD
Dauin 1: Entfernung 1 km, 5 Minuten Fahrtzeit, 4-Sterne Platz, leichter Abhang, Level OWD
Masaplod: Entfernung 2 km, 8 Minuten Fahrtzeit, 4-Sterne Platz, Abhang-Korallenriff, Level OWD
Dauin Auto Wrack: Entfernung 1 km, 5 Minuten Fahrtzeit, 2-Sterne Platz, Wrack, Level AOWD
Bacong Pier: Entfernung 8 km per Auto, 4-Sterne Platz, leichter Hang, Level OWD

Kür an Land:
Casaroro Wasserfall, Twin Lakes, Mittwochsmarkt in Malatabay, Whale watching Tour, geführte Bergtouren. Apo-Island: T-Shirt kaufen, Siquijor ist die „Geisterinsel“.
Medikamente gegen Seekrankheit evtl. nur für die längere Überfahrt nehmen (Achtung: bei auftretenden Nebenwirkungen nicht tauchen - Ärzte raten dringend ab, obwohl die Guides ab und zu Tabletten anbieten).
Links & Informationen
Apa- Guide Philippinen
Merian Philippinen
Action Asia The Philippines
Tauchreiseführer Philippinen Munzinger/ Käsinger
Fischführer Südostasien, Helmut Debelius
 
 
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Infos zum Land
Gesundheit Reise/Sicherheit WHO
 
 
Klartext - gut zu wissen
für Beginner und Fortgeschrittene geeignet, einige Topspots im näheren Umkreis mit sehr guter Tier- und Korallenvielfalt. Tolle Marineparks, spannendes Muckdiving mit vielen Critters, Gepflegte Tauchresorts , Wellness, deutschsprachig. Nur 1 Stunde entfernt: Apo Island und Siquijor , wird jede Woche angesteuert. Gute ärztliche Versorgung, familiengeeignet. Gutes Preis- Leistungsverhältnis, Ganzjahresziel.
Weit entfernt, lange Flüge mit Umsteigen, zusätzlicher Fährtransfer. Bedingt durch die längere Anreise nicht für einen Kurztrip geeignet. Von Cebu-City per Schnellfähre in etwa 3 Stunden und anschließender halbstündiger Autofahrt oder per Banca während des Inselhüpfens zu erreichen. Flüge von Manila möglich.
 
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