Madeira
Riesiger Zackenbarsch
Tauchen 
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Schwierigkeiteinfach-mittel
Sichtweiten10-30m
Tiefe3-35m
Strömungwenig
Wassertemp.18-24C°
Beste ZeitMai-Okt
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Madeira
Europa - Portugal
Die „Insel der Blumen und Glückseligen“ ist in doppelter Bedeutung ein Hotspot: der subtropische Dauerbrenner hat super Plätze für die Neoprengemeinde und bei seiner Entstehung ging`s ziemlich heiß her.
Geologisch gesehen ist die bunte Vulkaninsel jung, für Menschen mit Flossen, Wanderschuhen oder Garten- und Blumenfreunden die „never ending love“, niemals aber ein alter Hut. Was man mit dem hohen Berg Pico Ruivo sieht, ist in Wirklichkeit nur das oberste Viertel eines Vulkansystems unter den Wellen, das sich steil und felsig bis auf 4000m Tiefe fortsetzt. Es bläst meist aus Nordost, was dann Nässe und Wellen mit sich bringt. Deshalb sind die Spots an der Nordküste sehr selten zu betauchen, die an der trockeneren, ruhigeren und sonnigeren Südküste sind daher natürlich viel idealer.
Hierher bringt seit langer Zeit eine ausgeklügelte Bewässerungsidee, die sogenannten Levadas, das notwendige Nass in diesen Garten Eden und genau vor dem tauchen wir auf der „Holzinsel“, so heißt Madeira übersetzt, auch meist ab. Übrigens: was fast im Übermaß auf fruchtbarem Boden sprießt, wurde aus aller Welt zusammengetragen. „Typisch Madeira“ ist der weltbekannte Wein, nicht aber Strelitzie, Hortensie oder die Liebesblume. In Wirklichkeit sind sie floristische Einwanderer, die sich wie Touristen auf dem Eiland super wohl fühlen. Mitten zwischen diesem berauschenden Farbenmeer geht’s jeden Tag hinunter auf Plusminusnull. Doch keine Angst: niemand mutiert mit seinem schwerem Material zum Lastesel, denn von den modernen Hotels zu den Klippen fahren Aufzüge.
Tauchbasen auf Madeira haben sich rund um Funchal und Canico de Baixo niedergelassen, alle nicht weit vom Flugplatz entfernt. Die bekanntesten und schönsten Spots liegen im bereits 1981 gegründeten Unterwasser-Nationalpark und genau an diesem Küstenabschnitt bietet seit vielen Jahren ein Tauchresort und eine Basis ihre Dienste an. Am geschützten Hausriff können ausgebildete Taucher auf eigene Faust nach Belieben mehrmals am Tage in die Fluten und dies „ganz ohne Händchen halten“ - ein Idealfall. Gleich vier Plätze stehen zur Auswahl mit Höhlen und Grotten im Areal der Galo Resort Hotels, die von fetten Bärenkrebsen bewohnt werden in einer vulkanischen Felslandschaft mit vielen Verstecken, in denen man weitere Flossen- und Panzerträger entdecken kann.
Punktuelle Farbkleckse in der Unterwasserwelt sind große Goldschwämme und Anemonen, die noch andere Untermieter in Form von Symbiosen mit allerlei fotogenem Getier haben. Das Hausriff besetzen ebenfalls standorttreue Muränen, große Barsche und Schwärme von Soldatenfischen. Auf den Sandböden sind Meerbarben meist am „grundeln“, Papageienfische kann man beim Liebestanz beobachten und pfeilschnelle Barrakudas sowie imposante Stechrochen gehören ebenfalls ins Repertoire dieser Tauchplätze.
Das Filetstück der angebotenen Spots liegt nur ein paar Bootsminuten von der Hotelanlage bzw. Tauchbasis entfernt: Am Kap Garajou leben das ganze Jahr über handzahme Kavenzmänner von Zackenbarschen, jeder sicherlich um die 1,50m lang, die sich kaum aus ihrer stoischen Ruhe bringen lassen. Ab und zu strömt es etwas an diesem Freiwasserplatz, aber für jeden ausgebildeten Taucher kein sonderliches Problem. Saisonal zieht hier die berühmte „gelbe Zitrone“ von Madeira ihre Runden, der knallgelbe Eyecatcher ist ein Spitzkopfzackenbarsch, der gegenüber Tauchern ebenfalls seine Scheu nahezu verloren hat. Und wer das Glück auf seiner Seite hat, kann sogar zu bestimmten Zeiten Mantas beobachten, wenn sie durchs Wasser gleiten
Für biologisch Interessierte bietet die Basis geführte Tauchgänge mit dem bekannten Meeresbiologen Prof. Dr. Peter Wirtz an. Zwei Gäste nimmt er dazu mit und öffnet ihnen quasi die Augen für nur schwer erkennbare Madeira- Schmankerl, vom sichtbaren Einzeller bis zur ein Meter großen Pflanze, die wie eine Felswand aussieht. Peter Wirtz, Autor mehrerer Fachbücher, taucht auch gerne zum östlichen „Höhlentunnel“, der am Ende eine Luftblase zum Auftauchen aufweist und maximal 12 m tief ist. Hier leben Gabeldorsche, Bärenkrebse, Riffhummer und Garnelen, mit dem Quäntchen Glück sieht man sogar eine der geschützten Mönchsrobben. Der Meeresbiologe entdeckte in diesem Gebiet auch eine spezielle Schwarze Koralle, die deshalb nach ihm benannt wurde. Der Weg zurück zur Basis führt am schön bewachsenen Riff „Ponta do Olivera“ vorbei, wo unter anderem Madeira-Drachenköpfe leben.
Die Tauchbasis hat also gleich fünf Trümpfe in der Hand: ein Meeresschutzgebiet direkt vor der eigenen Haustüre, ein spannendes Hausriff , die dienstälteste und erfahrenste Basis, die einzige an diesem tollen Küsteabschnitt und zu guter Letzt eine oftmals ausgezeichnete und ISO zertifizierte Tauchschule.
 
Insidertipps
Hinterland unbedingt besuchen. Tolles Wandergebiet. Auto für 2 Tage mieten und Insel erkunden. (Buchung im Hotel möglich)
 
 
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Infos zum Land
Gesundheit Reise/Sicherheit WHO
 
 
Klartext - gut zu wissen
Günstige Flüge von vielen Airports, Transfer zum Hotel nur 15 Minuten. Familientauglich. Basis im Hotelareal. Gutes Resort mit Restaurants, auch Appartements. Busverbindungen zur Hauptstadt Funchal in ca. 30 Minuten. Sehr gute medizinische Versorgung. Nächste Dekokammer in der Hauptstadt Funchal (ca. 20 Autominuten entfernt) Vielfach ausgezeichnete Basis, ISO-zertifiziert. Interessantes Hausriff mit 4 Plätzen.
In der Hochsaison vorbuchen. Kein Sandstrand, sondern Felsterrassen (mit Pool)
 
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