Cocos Island
Hammerhairudel
Tauchen 
Größere Kartenansicht
Schwierigkeitmittel-schwer
Sichtweiten15-30m
Tiefe3-40m
Strömungmittel-stark
Wassertemp.21-29C°
Beste ZeitNov-Mai
Im WasserAn Land
Grossfische
Fische
Korallen
Wracks
Höhlen
Steilwände
Hausriff
Schnorcheln
Hotel/Resort
Campingplätze
Essen
Strand
Nightlife
Sport&Fun
Kultur
<< Belizeweiterreisen best of LiveaboardsGalapagos >>
Cocos Island
Amerika - Costa Rica
„Cocos ist eine Liga für sich“- so das Urteil vieler! Die Schatzinsel im Pazifik ist bekannt für Großfischabenteuer pur.
Die tropische und mystische Vulkaninsel ist schon lange wegen ihrer angeblicher Piratenschätze bekannt, die dort versteckt liegen sollen und die deshalb genügend Stoff für diverse Filme bot. Einige Expeditionen führten in den dichten und bis 900m hohen Regenwald, doch bis dato hat niemand etwas ausgegraben - spekuliert aber wurde Vieles.
Die grandiose Natur über und unter den Wellen ist der wahre Schatz, den aber meist nur Taucher bewundern können. Ansonsten zieht es fast niemanden hierher, warum auch? Das Wetter ist kein Hit, die Strände auch nicht, Hotels gibt’s eh keine, weit entfernt ist`s auch und nur sehr aufwändig per Schiff zu erreichen. Alleine mit etwa 36 Stunden Schiffsanfahrt und das meist mit meterhohen Wellen, stellt Cocos für Taucher eines der sehr schwer erreichbaren Reviere dar, aber es ist eine Schiffschaukel zu einem wahren „Hammer-Platz“: seine Attraktion sind Hunderte von Hammerhaien, wie man sie ansonsten nirgends anders in der Anzahl - auch nicht auf Galapagos, Malpelo oder Socorro- vor die Tauchermaske bekommt.
Dass das immergrüne Eiland mit seinen 200 Wasserfällen, Schluchten und Bergen, einigen endemischen Pflanzen und Vögeln und seiner wilden Natur, auch Unterwasser ganz was Besonderes darstellt, hat man „relativ schnell“ erkannt: bereits im Jahre 1978 wurde es unter Naturschutz gestellt, erst später im Jahre 1997 von der UNESCO inklusive einer 12-Meile-Zone dann zum Weltnaturerbe erklärt.
Es gibt etwa eine Handvoll Kreuzfahrtschiffe, die sich von dem Ausgangshafen Puntarena in Costa Rica zu der unbewohnten, 24km² großen und ca. 500km vom Festland entfernten wilden Insel mitten im Pazifik aufmachen. Soll heißen: wer das Haispektakel miterleben will, muss normalerweise früh buchen, also kein Ziel für notorische Schnäppchenjäger. Weiterhin ist es kein Ziel für Taucher, denen es bereits bei nur 1m hohen Wellen den Magen umstülpt, die lange Überfahrt ist kein Zuckerschlecken. Aber dafür gibt’s ja diverse Mittelchen.
Was Taucher aus aller Welt hierher zieht, ist die 100-prozentige Haigarantie. Die gibt’s ja bekanntlich auch bei anderen Destinationen, aber die Hammerhairudel und die Nachttauchgänge mit Weißspitzenhaien auf Cocos sind einmalige Tauchgänge, die man niemals mehr vergisst. Viele Dutzende Hammerhaie ziehen in stoischer Ruhe ihre Runden, lassen sich an verschiedenen Plätzen putzen und kommen recht nahe an die Taucher heran. Vorausgesetzt, die verhalten sich auch nach den Regeln, die man ihnen zuvor beim Briefing eingebläut hat. Tagsüber liegen die Weißspitzenhaie zum Relaxen an verschiedenen Stellen, auch an sie kommen die Fotografen sehr nahe heran. Sobald es aber dunkel wird, gehen sie in Rudeln auf Jagd, man erlebt mit ihnen eine fast unvorstellbare Action in ihrem Fressrausch während der Nachttauchgänge.
Mit etwas Glück, kann man auch tagsüber das Fressverhalten anderer Jäger mitverfolgen. Dicht unter der Oberfläche entdeckt man ab und zu Tausende kleiner Sardinen, deren Überlebensstrategie nur die Schwarmbildung ist. Das ständige Hin und her irritiert verschiedene Räuber, sie können kein spezielles Opfer fixieren und rasen so wie wild in diese sogenannten „Baitballs“, die kugelförmigen Schutzverbände, hinein. Dabei wird alles angelockt, was auch noch Hunger hat: verschiedene Haiarten, Delfine, Wahoos und Vögel. Gut zu beobachten, allerdings besser aus etwas Entfernung, sind all ihre speziellen Jagdtechniken.
Nicht „nur“ Haie sind auf Cocos spannend, es gibt weitaus mehr an Tauchattraktionen: verschiedene Rochenarten, Schwertfische, Makrelenschulen, ganze Muränenfamilien geifern aus ihren Wohnhöhlen, gelegentlich kommen Walhaie vor die Linse. Am Boden laufen Wander-Fledermausfische und wer Vertreter der Tiefsee entdecken will, auch kein Problem: Ausflüge bis in 300m Tiefe werden seit 2008 mit dem kleinen U-Boot „Deepsee“ vom Mutterschiff „Argo“ der Undersea Hunter Group angeboten, allerdings nicht zum Nulltarif, sondern mit einem Aufpreis.
Das vulkanische Cocos ist zwar eine tropische Insel, doch total farbenprächtige Riffe sind Fehlanzeige. Es wachsen zwar Korallen, aber im Gegensatz zum Roten Meer oder dem Indischen Ozean nur wenige. Auch an vielen verschiedenen Fischarten wird die verwunschene Insel von den anderen Revieren übertrumpft. Sie topt eindeutig mit einem immensen Fischreichtum, speziell aber mit Haien.
Doch es gibt auch ein Minus an der als „ultimativ“ laufenden Traumdestination: sicherlich haben hier Anfänger gar nichts verloren und alles hat seinen Preis! Und der ist heiß….
 
Insidertipps
Ideal für Nitroxtauchen! Liveaboards früh buchen. Costa Rica evtl. in der zweiten Woche anschließend besuchen, 27% des Landes stehen unter Naturschutz!

Medikamente gegen Seekrankheit evtl. nur für die längere Überfahrt nehmen (Achtung: bei auftretenden Nebenwirkungen nicht tauchen - Ärzte raten dringend ab, obwohl die Guides ab und zu Tabletten anbieten).
Links & Informationen
Sharkproject
 
 
schliessen
schliessen
 
Infos zum Land
Gesundheit Reise/Sicherheit WHO
 
 
Klartext - gut zu wissen
Einzigartig, tolles Naturschutzgebiet über und unter Wasser. Spezielles Hai-Tauchen, riesiger Fischreichtum. Wenige Tauchschiffe. Gilt als eine der absoluten Traumdestinationen der Welt.
Weit entfernt, lange Flüge, Zwischenübernachtung notwendig. Sehr lange Schiffsüberfahrt (ca. 36 Stunden). Hohes Preisniveau auf den Liveaboards. Für Tauchkreuzfahrten erwartet man ein für Europäer hohes Trinkgeld, bis 10% der Tourkosten. Kein Resort / Hotel. Nichts für Anfänger, nicht einfach zu betauchen, viel Strömung, es regnet öfters (typisches Cocos- Wetter). Meist nur Englisch sprechend. Keine ärztliche Versorgung, keine Dekokammer.
 
Presse
 
 
WetterOnline
Das Wetter für
San Jose